Willkommen auf unserer Webseite

Sinn und Zweck derselben ist und war, dass wir unsere persönliche Email Adresse haben.

Nun wollen wir den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit geben, an den Erfahrungen und Erlebnissen unseres Pilgerweges (Jakobsweg - Jerusalemweg) teilhaben lassen. Gerne geben wir hinweise und anregungen, sofern diese gefragt sind.

Bis 2012 war Fussball mein Hobby. Auch Joggen und Laufteilnahmen bis 10 km gehörten dazu, dies immer mit meiner Frau zusammen. Ab Sommer 2012 sind wir nun jedes Jahr 2 - 4 Wochen, meistens im Sommer, unterwegs. Dazwischen gehts auf 1 – 2 tägige Wanderungen in der Schweiz.

Begonnen hat es mit dem Wunsch meiner Fau, einmal quer durch die Schweiz zu wandern, von Konstanz nach Genf. Da wir wussten, dass es in der Schweiz einen Jakobsweg gibt, war die Planung schnell gegeben. Wobei sich diese auf den Weg und die Ausrüstung beschränkte. 6 Wochen vor Aufbruch in Konstanz wurde ich, und damit auch meine Frau, ungewollt oder von Jakob  animiert, "aufgefordert" den Weg bis Santiago de Compostela zu verlängern. So sind wir auf dem Camino "gelandet" Ab Juli 2012 waren wir nun jeden Sommer 3 Wochen auf dem Camino. Santiago de Compostele haben wir, 2016 sogar 4 Wochen am Stück, im April auch erreicht. Im September nochmal eine Woche von Santiago über Finnisterre bis Muxia gepilgert.

Dies die kurzform eines 5-jährigen Jakobsweges. Wir möchten es nicht unerwähnt lassen das wir jeden Meter, mit allen hoch und tiefs, genossen. Dabei waren wir nie die Klassischen Pilger. Wenn ich gefragt wurde, wesshalb wir den Pilgerweg machen, habe ich immer erklährt 1/3 Pilgern (ein in sich kehren loslassen und Dankbarkeit) - 1/3 sportlich (es ist auf jedenfall auch eine grossartige Leistung) und 1/3 haben wir ja auch noch Urlaub (also nicht nur Herbergen sondern auch mal Hotel).

Nach dem wir Santiago erreicht hatten, haben wir uns im Jahr 2017 einen neuen Weg gesucht. Wir haben  uns für den Jakobsweg rückwärts bis nach Budapest entschieden. In Einsiedeln gestartet, sind wir mit Wetterbingten Unterbrüchen auf dem Weg, bis nach Insbruck gewandert. Im Sommer 2018 dann die fehlenden Teilstrecken nachgehohlt um ab Insbruck über Salzburg  bis nach St. Pantaleon auf dem Jakobsweg weiter zu pilgern. Im Frühling 2019 bin ich beim Surfen im Netz auf die Jerusalemway.org gestossen.So haben wir vom Jerusalemweg erfahren. Da wir nicht nur Profitiere wollen, wir haben die GPS-Daten für den weiteren Weg erhalten, sind wir nun auch als Mitglieder dabei. Natürlich sind wir das auch schon seit 2012 bei den Jakobsfreunden der Schweiz. Das hat für uns einiges vereinfacht und so konnten wir ab 2019, trotz Covid19, nun auf dem Jerusalemweg weitergepilgern ohne das ich einen Weg aus berichten anderer Pilger zusammenstellen musste.Von St. Pantaleon ging es bis Tarjan. 2020 mussten wir uns, Coronabedingt, mit der Schweiz begnügen. Also sind wir ganz bewusst von der französischen Grenze (Jakobsweg übergang CH-F Grenzbalken), bis nach Oberriet SG (Bahnhof) gepilgert. Im Sommer 2021 wussten wir bis 10 Tage vor dem Start nicht, ob wir in Ungarn weiter laufen können. Es war dann, dank sei Gott, jedoch möglich. So ging es von Tarjan weiter bis nach Mohacs. Da Serbien zu dem Zeitpunkt noch Strenge Covid vorgaben hatte und wir nicht zurückfahren wollten für einen Test und die Rückreise sowieso ab Budapest geplant war, machten wir einfach noch einige Tage Urlaub in Budapest und Wien. 2022 freuten wir uns, dass wir im Sommer wieder weiter Pilgern konnten. Von Mohacs ging es dann jedoch nur bis Belgrad. Hier haben wir nach 2 Wochen gestoppt. Ich hatte in Apatin einen kleinen Unfall und dann war es auch noch sehr heiss, was mir wiederum schon am Morgen Schwierigkeiten bereitete. Wie oben beschrieben, wir müssen nicht wir dürfen Pilgern. Nun wollen wir 2023 von Belgrad bis ???? weiter Pilgern. Die Rückreise ist ab Pristina vorgesehen. Lassen wir uns überraschen.

Wir freuen uns jedesmal, kaum sind wir zu Hause, im nächsten Sommer wieder weiter pilgern zu können. Sollte alles gut gehen, werden wir unser Ziel in einigen Jahren auch erreichen.

Noch das eine oder andere Bild